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Leistungsspektrum in der Gynäkologie FERA

Das medizinische Fachgebiet Frauenheilkunde (Gynäkologie) umfasst die Erkennung, Vorbeugung, konservative und operative Behandlung sowie Nachsorge von geschlechtsspezifischen Gesundheitsstörungen der Frau. Besonders am Herzen liegt uns ein ganzheitlicher Ansatz unter Berücksichtigung der neuesten medizinischen Standards als auch naturheilkundlichen Behandlungsweisen. Da Körper und Seele aufeinander einwirken und sich gegenseitig sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können, haben wir zusätzlich eine psychosomatische Ausbildung. Wir möchten Sie einfühlsam und individuell mit ihren jeweiligen Fragen, Beschwerden und Wünschen begleiten und behandeln.

Untersuchungen / Operationen / Beratung
Krebsfrüherkennung

Seit vielen Jahren werden Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Deutschland durchgeführt und sind Bestandteil des Leistungsspektrums der Krankenkassen. So kann bei rechtzeitigem Erkennen von verdächtigen Gewebeveränderungen eine Krebserkrankung weitgehend verhindert werden. Auch eine Heilung ist oft nur bei frühzeitigem Erkennen von bösartigen Veränderungen möglich.

Folgende Untersuchungen können Sie zu Lasten ihrer Krankenkasse einmal jährlich in Anspruch nehmen:

  • Ab dem 20.Lebensjahr gynäkologische Untersuchung
  • Zellabstrich vom Muttermund
  • Blutdruckmessung
  • Kontrolle der Haut auf auffällige Pigmentveränderungen
  • Abtasten der Brust ab dem 30. Lebensjahr

Ab dem 50.Lebensjahr zusätzlich:

  • Tastuntersuchung des Enddarms
  • Stuhluntersuchung auf Blutbeimengungen zur Früherkennung von Darmkrebserkrankungen
  • Seit 2006 alle 2 Jahre Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie)
  • Ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre eine Darmspiegelung (Coloskopie)

Neben der üblichen und von der Krankenkasse bezahlten Krebsvorsorge, bieten wir folgende Zusatzleistungen an:

  • Brustultraschall als Diagnostik zur gezielten Brustkrebsvorsorge
  • vaginaler Ultraschall zur genauen Beurteilung der Organe im Unterbauch
  • immunologischer Stuhltest zur Darmkrebsvorsorge
  • Abstrich vom Gebärmutterhals zum Nachweis von Papilloma-Viren (HPV), die für die Entstehung von Gewebsveränderungen verantwortlich sind

Diese Untersuchungen sind unseres Erachtens sinnvolle Ergänzungen des Vorsorgespektrums. Sie werden aber, wenn sie als Vorsorgeuntersuchungen, d.h. nicht zur Abklärung eines Befundes, vorgenommen werden, nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und müssen daher nach der GOÄ (Gebührenordung für Ärzte) als sogenannte IGeL (Individuelle Gesundheitsleistung) privat bezahlt werden.

Schwangerschaftskonflikt

Bei einer ungewollten Schwangerschaft gibt es im Rahmen gesetzlicher Regelungen (Paragraph 218 und 219 StGB) die Möglichkeit, einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen. In frühen Schwangerschaftswochen kann dies entweder operativ oder medikamentös erfolgen.

Vor einem Abbruch, spätestens 3 Tage vorher, muss eine Beratung von einer dafür zugelassenen Beratungsstelle durchgeführt werden. Diese Beratung muss ergebnisoffen und unterstützend sein.

Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten des Abbruches von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Hilfe und Netzwerk:

profamilia.de

Beratung zu Kinderwunsch, Konflikt, Paar, psychosoziale Unterstützung
Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin
Telefon: 030-3984-9898

fpz-berlin.de

Familienplanungszentrum Balance, Beratung zu Kinderwunsch, Konflikt, Paar, psychosoziale Unterstützung.
Mauritiuskirchstraße 3, 10365 Berlin - Lichtenberg/Friedrichshain
Tel 030 / 236 236 80

embryotox.de

Verlässliche Informationen zu Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit.

Zentrum für Famlienplanung Steglitz-Zehlendorf

Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung der Bezirksämter, vielfältige gute Unterstützung zu sex. übertragbaren Krankheiten, Verhütung (kostenlos für Geringverdiener), Paar, Schwangerschaft. Bezirksübergreifend.

Verhütung

Im ausführlichen Gespräch versuchen wir mit Ihnen gemeinsam herauszufinden, welche Verhütungsmethode am besten zu Ihnen passt. Dabei werden sowohl medizinische Gesichtspunkte, als auch ihre individuellen Vorstellungen berücksichtigt.

Prinzipiell kann unterschieden werden zwischen:

  • Barrieremethoden (Diaphragma, Portiokappe, Kondom)
  • Intrauterine Methoden (Kupferkette, Kupferspirale, Hormonspirale)
  • Hormonelle Verhütungsmittel („Pille“, Hormonring, Verhütungsstäbchen, Hormonspirale)
  • Operative Methoden (Sterilisation der Frau, Sterilisation des Mannes)

Jede dieser Methoden hat ihre jeweiligen Vor-und Nachteile, die wir mit Ihnen besprechen, damit Sie sich für IHRE Methode entscheiden können.

Unter familienplanung.de stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) gute Informationsmaterialien rund um das Thema Verhütung und Notfallverhütung zur Verfügung.

Frauen mit geringem Einkommen können über die fünf Berliner Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung bei entsprechendem Einkommensnachweis eine Kostenübernahme für die benötigten Verhütungsmittel beantragen:

profamilia.de

Beratung zu Kinderwunsch, Konflikt, Paar, psychosoziale Unterstützung
Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin
Telefon: 030-3984-9898

fpz-berlin.de

Familienplanungszentrum Balance, Beratung zu Kinderwunsch, Konflikt, Paar, psychosoziale Unterstützung.
Mauritiuskirchstraße 3, 10365 Berlin - Lichtenberg/Friedrichshain
Tel 030 / 236 236 80

embryotox.de

Verlässliche Informationen zu Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit.

Zentrum für Famlienplanung Steglitz-Zehlendorf

Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung der Bezirksämter, vielfältige gute Unterstützung zu sex. übertragbaren Krankheiten, Verhütung (kostenlos für Geringverdiener), Paar, Schwangerschaft. Bezirksübergreifend.

Naturheilverfahren

Neben den schulmedizinischen Behandlungsmethoden bieten wir Ihnen auch Naturheilverfahren an. Einige der FERA Ärzte haben spezielle Qualifikationen, so dass wir auf Wunsch mit Ihnen gemeinsam ergänzende Therapieoptionen erarbeiten können. Unser medizinisches Handeln ist hierbei von der Prämisse geprägt, bei größtem gesundheitlichen Nutzen die geringsten Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Für folgende Therapiemethoden können Sie in unserer Praxis auf Wunsch ergänzend entscheiden:
  • Einsatz von Pflanzentherapie
  • Naturheilkundliche Lebensberatungen im Sinne der Gesundheitsprävention
  • Akupunktur sowohl bei vielen gynäkologischen als auch bei geburtshilflichen Beschwerden und auch als vorbeugende und unterstützende Maßnahme
  • Taping – vor allem bei Beschwerden in der Schwangerschaft
  • Ernährungsberatung
Schutzimpfungen

Wir bieten in unserer Praxis alle Schutzimpfungen an. Gerne können Sie auch Ihr Impfbuch mitbringen, um überprüfen zu lassen, welche Auffrischungsimpfungen sinnvoll wären. Viele Impfungen werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Wichtig sind uns natürlich die Schutzimpfungen für Patientinnen mit Kinderwunsch, z.B. gegen

  • Röteln, Masern und Mumps
  • Windpocken
  • Keuchhusten (Pertussis)

Mädchen haben bei allen Krankenkassen bis zum 18. Geburtstag einen Anspruch auf eine Impfung gegen das HPV Virus (bis zum 14. Lebensjahr 2 Impfungen, vom 14.- 18 Lebensjahr 3 Impfungen), das den Gebärmutterhalskrebs verursachen kann. Einige Krankenkassen übernehmen inzwischen aufgrund der guten Verträglichkeit und guten Wirksamkeit der Impfung die Kosten auch für Frauen bis zum 25. Geburtstag oder auch nach erfolgter Operation bei durch HPV ausgelösten Zellveränderungen. Hierzu können Sie bei ihrer Krankenkasse einen Antrag stellen.

Wichtige Links dazu, z.B. über Nebenwirkungen, Art der Impfung, wann geimpft werden darf etc.:

Robert Koch Institut

Impfen-Info

Mädchensprechstunde
Was viele nicht zu Fragen wagen....

In unserer Sprechstunde für junge Frauen hast du die Möglichkeit zu einem vertraulichen Gespräch über Verhütung, Sexualität und deinen Körper. Du willst wirklich gut Bescheid wissen? Frag jemanden, der sich auskennt!

Häufige Fragen zur Mädchensprechstunde:
Was ist die Mädchensprechstunde?

Der erste Besuch beim Frauenarzt oder bei der Frauenärztin ist eine neue, ungewohnte Situation. Deshalb haben wir eine spezielle Sprechstunde für junge Frauen eingerichtet, in der Zeit ist für ein vertrauliches Gepräch über deine Fragen, Sorgen, Anliegen. Du hast die Möglichkeit unter 4 Augen alle Deine Fragen loszuwerden, auch wenn sie dir "dumm" oder "peinlich" vorkommen. Ärzte unterliegen der Schweigepflicht und dürfen auch deinen Eltern nichts erzählen, selbst wenn du noch nicht volljährig bist. Die Mädchensprechstunde ist vor allem eine SPRECH-Stunde, eine Untersuchung muss dabei nicht erfolgen.

Wann sollte ich das erste Mal zum Frauenarzt gehen?

Wann der richtige Zeitpunkt für deinen ersten Frauenarztbesuch gekommen ist entscheidest du selbst.

Vielleicht hast du eine Menge Fragen zur Sexualität, wünschst dir Beratung zur sicheren Empfängnisverhütung oder möchtest dir für den Fall der Fälle einen/eine Arzt/Ärztin des Vetrauens suchen.

Vielleicht hast du aber auch Probleme mit deiner Regelblutung oder machst dir Sorgen um deine körperliche Entwicklung. Auch bei Beschwerden wie Brennen, Ausfluss oder Schmerzen an der Scheide sind wir der richtige Ansprechpartner.

Muss ich mich untersuchen lassen?

Nicht immer ist eine gynäkologische Untersuchung notwendig. Gerade wenn du noch Jungfrau bist kann man damit noch warten. Gern können wir uns erst mal kennenlernen, ich zeige dir alles und erkläre dir den Ablauf der Untersuchung. Wenn du entschieden hast, ob ich die Ärztin deines Vertrauens bin, holen wir die Untersuchung einfach später nach.

Und wenn ich mich doch schon auf eine Untersuchung eingestellt habe?

Während manche Mädchen die Praxis und die neue Situation erst kennenlernen möchten, wollen Andere die erste Untersuchung möglichst bald „hinter sich bringen“. Sollten wir uns gemeinsam entscheiden, dass eine Untersuchung sinnvoll ist, erkläre ich dir vorher genau was passiert. Du bist die Chefin und entscheidest was für dich okay ist. Übrigens: die Untersuchung ist vielleicht ein bisschen ungewohnt, tut aber nicht weh. ...Und noch ein Tipp: Du kannst zum Untersuchungstermin einen Rock oder ein langes T-Shirt anziehen, dann fühlst du dich nicht so nackt.

Brauche ich einen Termin?

Gern kannst Du unter der Nummer 76 00 70 11 einen Termin vereinbaren.

Was passiert in der Praxis?

Zunächst sprechen wir über deine Wünsche, Fragen und Sorgen. Im Anschluss erkläre ich, wie eine gynäkologische Untersuchung durchgeführt wird und du kannst dir alles genau ansehen.

Wie sieht der Untersuchungsraum aus?

Schaue dir unsere Bildergalerie an. In jedem Untersuchungsraum ist neben Schreibtisch und dem Untersuchungsstuhl eine abgetrennte Kabine, in der du dich auf die eigentliche Untersuchung vorbereiten kannst.

Kann ich jemanden mitbringen?

Freundin, Schwester, Mutter, Freund - wer auch immer dich unterstützen kann ist herzlich willkommen. Vielleicht möchtest du auch erst deine Mutter dabei haben und dann trotzdem noch ein Gepräch unter 4 Augen führen? Du entscheidest.

Wie kann ich mich auf das Gespräch mit dem Frauenarzt oder der Frauenärztin vorbereiten?

Für das Gespräch mit dem Frauenarzt oder der Frauenärztin ist es hilfreich, wenn du das Datum deiner letzten Monatsblutung, sowie all deine Fragen auf einem Merkzettel notiert hast. So wird im Gespräch keine wichtige Frage vergessen.

Vor allem für junge Frauen kann es hilfreich sein einen Zykluskalender zu führen, in den die Tage der Blutung und Beschwerden über mehrere Monate eingetragen werden. So lernst du deinen Körper und deinen Zyklus gut kennen.

Hier findest du einen Fragebogen zur Verhütungsberatung und einen Zykluskalender zum Ausdrucken.

Woran muss ich noch denken?

Bitte denke daran deine Krankenversicherungskarte mitzubringen und achte darauf, dass der Termin nicht mit deiner Regel zusammen fällt.

Alles klar? Dann sehen wir uns vielleicht bald in der Mädchensprechstunde.

Weitere Informationen findest du unter folgenden Links:

Infos zum Besuch der Frauenärztin:

maedchensprechstunde.de

Gute Information zu Liebe, Sexualität, Verhütung:

loveline.de

Gute Information zum Mythos Jungfräulichkeit von „Terres des Femmes“:

frauenrechte.de

Operieren

Wir bieten Ihnen ambulante Operationen an. Wir Fera Ärzte besitzen alle langjährige Erfahrungen und Kenntnisse als Oberärzte, so dass wir Sie mit derselben Qualität und Sicherheit, für die früher ein Krankenhausaufenthalt erforderlich war, heute ambulant operieren können. Dadurch kennen Sie den operierenden Arzt, haben ausführlich mit ihm über den Eingriff und mögliche Alternativen gesprochen und müssen den Arzt Ihres Vertrauens nicht verlieren.

Ambulante Operationen in der Tagesklinik

Bei jeder ambulanten Operation wird die Narkose von einer erfahrenen Anästhesistin durchgeführt. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Tagesklinik, bei dem auch ein Angehöriger bei Ihnen sein kann, können Sie sich anschließend in der häuslichen Umgebung schneller erholen.

Wir arbeiten seit Jahren eng und vertrauensvoll mit der Tagesklinik von Frau Dr. Gabriele Scholz zusammen, die unsere Patientinnen medizinisch qualifiziert und liebevoll betreut.

Spektrum der ambulanten Operationen:

Ausschabungen, Gebärmutterspiegelungen, Konisationen und andere Eingriffen an den äußeren Genitalien.

Ultraschall

Wir führen vaginale, abdominale und auch Brustultraschälle durch. Diese Untersuchungen sind eine sinnvolle Erweiterung der Krebsfrüherkennung. So können Beschwerden als auch beunruhigende Tastbefunde schnell und ohne großen Aufwand weiter abgeklärt werden.

Insbesondere der Brustultraschall erscheint uns etwa ab dem 35. Lebensjahr als sinnvolle zusätzliche Vorsorgemaßnahme, wobei die Kosten leider nicht generell von der Krankenkasse übernommen werden.

Alle Ärzte sind für den Brustultraschall nach DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) zertifiziert und bilden sich kontinuierlich fort.

Beratung in den Wechseljahren (Klimakterium)

Etwa ein Drittel der Frauen zwischen ca. 45 und 55 Jahren leiden unter Beschwerden, die durch das Aussetzen der eigenen Hormonproduktion erklärt werden können. Typische Beschwerden in dieser Zeit sind Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Leistungsabfall, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust, Austrocknen der Schleimhäute oder Blasenbeschwerden.

Aber auch das „natürliche Älter-Werden“ bringt Veränderungen mit sich, die sich nicht immer genau von den Wechseljahresbeschwerden abgrenzen lassen. Häufig ist ein ausführliches Gespräch schon hilfreich, um die Beschwerden „einordnen“ zu können. Auch unterstützende Maßnahmen aus der Naturheilkunde wie Phytotherapie oder Akupunktur oder Chinesichen Medizin (TCM), Sport und Bewegung können allein ausreichen, um sich besser zu fühlen.

Sollten Ihre Beschwerden mit den oben beschriebenen Maßnahmen für Sie nicht ausreichend behoben sein, behandeln wir auch mit angepasster Hormontherapie. In einem ausführlichen Gespräch versuchen wir mit Ihnen gemeinsam, unter Berücksichtigung der medizinischen Situation und ihrer individuellen Wünsche, die für sie passende Therapie („so wenig wie nötig“) auszuwählen. Ist die Zeit der Wechseljahre auch mit vielen Abschieden verbunden, muss sie doch nicht leidvoll durchstanden werden, denn sie ist auch eine Zeit, die neue Möglichkeiten und Freiheiten mit sich bringt.