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Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin

Seit Jahrhunderten wird in China die Akupunktur in der Kinderwunschbehandlung erfolgreich eingesetzt. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Akupunktur im Rahmen einer IVF/ICSI-Therapie die Schwangerschaftsrate erhöhen kann.

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine ganzheitliche Therapie aus der chinesischen Heilkunde, die den Patienten als Einheit betrachtet. Nach Auffassung der chinesischen Heilkunde wird ein Organismus von der Lebenskraft Qi (Chi) aufrecht erhalten, die in unsichtbaren Bahnen, den sogenannten Meridianen, durch jeden Körper fließt. Demnach sind Krankheiten Ausdruck einer Störung der Energieflüsse im Körper.

Mit Hilfe feiner speziellen Nadeln sollen diese Energieblockaden mit der Akupunktur aufgehoben und der Energiefluss im Körper wieder normalisiert werden. Damit das auch funktioniert, müssen die Akupunkturnadeln an definierte Akupunkturpunkte, bestimmte Schaltstellen der Meridiane, gesetzt werden.

Mögliche Wirkungsweisen der Akupunktur bei Kinderwunsch: Die Akupunktur führt zur Freisetzung von Botenstoffen im Gehirn, die die Ausschüttung des Hormons GnRH unterstützen. Dadurch können Menstruationszyklus, Eisprung und Fruchtbarkeit gesteuert und gefördert werden.

Die Akupunktur fördert die Durchblutung der Gebärmutter. Dadurch kann die Einnistung eines Embryos unterstützt werden.

Die Akupunktur führt zur vermehrten Ausschüttung von körpereigenen Opioiden. Diese wirken während einer eventuell anstrengenden und langdauernden Kinderwunschbehandlung stressreduzierend und können dadurch einen positiven Einfluss auf die Therapie haben.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen unter Tel. (030) 760 07 011 gern zur Verfügung.

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Akupunktur

Auch bei der Behandlung mit Akupunktur und Chinesische Medizin ist es uns wichtig, eine ganzheitliche und menschliche Medizin mit höchsten technischen Standards und neuste wissenschaftlichen Erkenntnissen zu kombinieren.

In vielen Fällen kann diese alte Heilmethode eine wunderbare Ergänzung oder bei bestimmten Krankheitsbildern sogar eine Alternative zu der westlichen Medizin sein.

Die Akupunktur, die wohl bekannteste Säule der Chinesischen Medizin, wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und führenden Akupunkturgesellschaften für eine Vielzahl von Krankheiten aber auch als vorbeugende Maßnahme empfohlen.

Hier eine Auswahl der gynäkologischen und geburtshilflichen Störungen, welche gut auf die Akupunktur ansprechen:

  • Kinderwunsch/Fertilität (Mann und Frau)
  • Zusätzlich bei IVF/ICSI
  • Schwangerschaftserbrechen
  • Schwangerschaftsbeschwerden
  • Geburtsvorbereitend
  • Erschöpfungszustände bis depressive Verstimmung im Wochenbett
  • Menstruationsbeschwerden
  • Zyklusunregelmäßigkeiten
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Policysische Ovariensyndrom (PCO)
  • Mastodynie (Schmerzen der Brust)/Mastopathie (gutartige Wucherung der Brust)
  • Wechseljahrbeschwerden
  • Libidostörungen (sexuelle Unlust)/sexuelle Disharmonie
  • Innere Unruhe
  • Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen

Die Akupunktur ist eine Regulationstherapie. Durch das korrekte Setzten der Akupunkturnadel kommt es zu einer Vielzahl von Reaktionen auf verschiedenen Ebenen des Körpers, welche helfen, wieder „ins Lot“ zu kommen. Die Wirkweise der Akupunktur ist nach wie vor noch nicht vollständig erforscht, doch konnte die positive Wirkung der Nadeln in zahlreichen, zum Teil großangelegten Studien belegt werden.

Orthemolekulare Medizin

Das Konzept der Orthomolekular Medizin beruht auf der Gabe von Mikrovitalstoffen sowohl zur Vorbeugung von Krankheiten als auch therapiebegleitend im Krankheitsfall.

Der zweifache Nobelpreisträger Prof. Linus Pauling formulierte bereits 1968 das grundsätzliche Prinzip: "Orthomolekulare Medizin dient der Erhaltung guter Gesundheit und der Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden sein sollten und für die Gesundheit erforderlich sind. Zu diesen Substanzen gehören Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren, die dem menschlichen Organismus regelmäßig in ausreichenden Mengen mit der Nahrung zugeführt werden, da er sie nicht selber produziert.

Jeder Mensch ist also auf die regelmäßige und ausgewogene Zufuhr der Mikrovitalstoffe in den jeweiligen Mengen angewiesen, die sich üblicherweise in den Zellen seines Körpers befinden sollten. Nur so ist die Voraussetzung für einen störungsfreien Stoffwechselablauf und eine optimale Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus sichergestellt.

Die Kosten der Diagnostik und der Therapie werden nur unter bestimmten Vorrausetzungen von den Krankenkassen übernommen.

Pflanzentherapie = Phytotherapie

In der Pflanzentherapie einem der ältesten Therapieverfahren überhaupt, werden Beschwerden mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt.

Hier eine Auswahl der Indikationen für die Phytotherapie:

  • Wechseljahrbeschwerden
  • Praemenstruelle Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Dysmenorrhoe
  • Zyklusstörungen

Die Pflanzen werden eingesetzt als Frischpflanzen, als Drogen oder als Extrakte, die auch zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden können. Hinsichtlich der Wirksamkeit gibt es sowohl bei den einzelnen Pflanzen als auch bei den daraus gemachten Präparaten große Unterschiede. Pflanzliche Präparate haben generell ein breites Wirkungsspektrum und weniger Nebenwirkungen als synthetische Medikamente.

Die Phytotherapie ist wie die Homöopathie eine spezielle Therapierichtung, die neben naturwissenschaftlichen Bewertungsmaßstäben auch vorhandenes Erfahrungsmaterial heranzieht. Man unterscheidet die rationale oder allopathische Phytotherapie, die auf der naturwissenschaftlich begründeten Medizin basiert, und die traditionelle Phytotherapie, die sich aus der Volksheilkunde entwickelt hat. Die allopathische Pflanzentherapie erhebt den Anspruch, kausal und symptomatisch der Krankheit entgegenzuwirken, während die traditionelle Pflanzentherapie sich auf überlieferte Erfahrungen stützt.

Anders als in der Homöopathie lässt sich die Wirkungsweise der pflanzlichen Medikamente (Phytopharmaka) innerhalb des naturwissenschaftlichen Weltbildes erklären. Ein wichtiger Unterschied diesbezüglich ist die Dosis-Wirkungsbeziehung: je höher in der Phytotherapie die Dosis ist, desto stärker ist auch die Wirkung, während es sich in der Homöopathie genau umgekehrt verhält.

Ordnungstherapie

Der maßvolle Genuss von Speisen und Trank, die Lunge mit frischer Luft gefüllt, die Haut von Sonne, Wind und wechselnden Temperaturen umfächelt, jede Menge Bewegung und ausreichender Schlaf: Für ein gesundes Leben muss der Mensch seine Lebensführung quasi in „Ordnung” halten.

Dieser Begriff wurde etwa Mitte dieses Jahrhunderts von dem Schweizer Arzt Maximilian Birchler-Benner, der auch das Bircher-Müsli erfand, geprägt.

Der Mensch muss auf seine eigene innere Uhr Rücksicht nehmen und die Phasen von Arbeit und Freizeit, Schlafen und Wachen in einem naturgemäßen Rhythmus halten. Der Arzt Birchler-Benner war davon überzeugt, wer die Ordnungsgesetze befolgt, wird auch eine gesunde Seele haben und seine Gemütszustände beherrschen.


Impressionen
Dr. med. Johanna Stör bei einer Akupunktur-Behandlung Akupunkturbehandlung Behandlungsraum